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Öko-Grundeinkommen

Naturressourcen schĂŒtzen und Einkommen erzielen!

Alwine Schreiber-Martens

Um das Grundeinkommen werden heftige Debatten gefĂŒhrt. Teilweise geht es darum, wie sich ein Grundeinkommen auf das Verhalten der EmpfĂ€nger auswirkt, andernteils darum, wie es finanziert wird. Sofern es aus der Mehrwertsteuer finanziert wĂŒrde, ist die Heftigkeit zu verstehen: die Mehrwertsteuer belastet relativ, also im VerhĂ€ltnis zum Einkommen, Menschen mit niedrigerem Einkommen stĂ€rker als die mit höherem. Denn die mit niedrigerem geben einen grĂ¶ĂŸeren Teil ihres Einkommens direkt aus, insbesondere fĂŒr die Lebenshaltung. Sie tragen also relativ einen höheren Teil der Mehrwertsteuer. Und wenn man selbst mehr berappen muss und dauernd weniger in der Tasche hat, ist man nicht begeistert, wenn andere etwas ausgezahlt bekommen sollen ohne jede Bedingung!

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Algorithmus der Nachhaltigkeit

Darwin Laganzon, https://pixabay.com/de

Ein neues Wirtschafts- und Finanzmodell, das ökonomische StabilitÀt ermöglicht und in Richtung Gleichheit und ErnÀhrungssicherheit tendiert.

von Gudula Frieling und Jörg Schreiner

Mit schöner RegelmĂ€ĂŸigkeit werden von verschiedenen Organisationen Studien ĂŒber die zunehmende Ungleichheit veröffentlicht, so z. B. im Januar 2017 von Oxfam und im Februar vom ParitĂ€tischen Wohlfahrtsverband. Wenige Tage werden diese Studien in den Medien diskutiert, dann verschwinden sie wieder aus den Schlagzeilen. Es scheint so, als wĂŒrde Ungleichheit zwar von vielen als ein gravierendes Problem wahrgenommen, gegen das man jedoch nur wenig unternehmen kann. Wir, der Verfasser, die Verfasserin, halten hingegen die zunehmende Ungleichheit fĂŒr eine wesentliche Ursache der großen sozialen und ökologischen Probleme und sind der Auffassung, dass man sehr wohl etwas dagegen unternehmen kann – vorausgesetzt, eine demokratische Mehrheit gelangt zu der Überzeugung, dass die Etablierung eines Finanz- und Wirtschaftssystems erstrebenswert ist, das eine relativ gleichmĂ€ĂŸige Vermögensverteilung ĂŒberhaupt erst ermöglicht. Einen Weg dahin stellen wir hier vor.

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Grundeinkommen – gut oder schlecht?

NatĂŒrlich ist die Frage reißerisch, sie kann so nicht beantwortet werden. Dabei werden Debatten um das Grundeinkommen oft recht hitzig gefĂŒhrt. Macht ein Grundeinkommen trĂ€ge? fragt z.B. die SĂŒddeutsche Zeitung in einem Kommentar vom August letzten Jahres. Und daneben steht die Vermutung, durch technischen Wandel könnte es möglicherweise nicht mehr genug Arbeit im traditionellen Sinne fĂŒr alle geben. Gemeint ist an dieser Stelle sicher sinnvolle oder sinnstiftende Erwerbsarbeit, die den Lebensunterhalt sichert. In diese Kerbe schlĂ€gt auch Prof. Straubhaar mit seinem neuen Buch: Radikal Gerecht. Wie ein bedingungsloses Grundeinkommen den Sozialstaat revolutioniert. Und auch der Politikwissenschaftler Prof. Christoph Butterwegge, oft als „Armutsforscher“ bezeichnet, beschĂ€ftigt sich in einem Interview kritisch mit dem BGE. FĂŒr die Auseinandersetzung mit seiner Argumentation und fĂŒr die Bewertung ganz allgemein braucht es ein etwas weiteres Ausholen.

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FlĂŒchtlingskrise und Geldpolitik – Ein Verbindungsvorschlag

GeschĂ€tzte 20 Millionen potentielle FlĂŒchtlinge gibt es zurzeit in der Nachbarschaft Europas. Der (Stellvertreter)Krieg in Syrien nimmt an HĂ€rte zu. Millionen von FlĂŒchtlingen harren schon in FlĂŒchtlingslagern v.a. in Jordanien und im Libanon aus. Selbst die westlichen LĂ€nder erfĂŒllen ihre angesichts der Aufgaben unzulĂ€nglichen Zahlungsversprechen an dort tĂ€tige Hilfsorganisationen, z. B. den UNHCR, höchst unvollkommen, so dass die Menschen dort sogar auf erbĂ€rmlichsten Niveau kaum weiter leben können. Millionen sind auf dem Weg nach Europa oder dort schon angekommen, wĂ€hrend man in Europa einmal mehr katastrophale Uneinigkeit und nationalen Egoismus beweist. Deutschland bot zunĂ€chst eine löbliche Ausnahme, kann aber sicher nicht als dauerhaftes Notventil dienen.

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Ist Griechenland das einzige europÀische Exotikum?

Nachdem sich die Rauchschwaden anlĂ€sslich der Mini-Einweihungsfeier der EZB in Frankfurt verzogen haben und angesichts einer in Deutschlands Öffentlichkeit niveaumĂ€ĂŸig nur schwer zu unterbietenden Diskussion um Griechenland, lohnt sich ein Blick ĂŒber den Tellerrand der Tagespolitik unter der Fragestellung: WĂ€re Europa ohne griechischen Verschuldungs-Katastropoulos nicht insgesamt auf einem recht guten Weg in die Zukunft? Diesen Eindruck vermittelt zumindest der in Deutschland und in der EU vorherrschende Grok.o.-Block des Politestablishments.

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